CoreCheck Podcast

Das Spike-Protein: offene Fragen im Fokus

Rolf Duda & Christian Burghardt Season 2 Episode 3

Use Left/Right to seek, Home/End to jump to start or end. Hold shift to jump forward or backward.

0:00 | 31:52

https://www.corecheck.ch „Spikeopathie“ ist ein Begriff, der außerhalb der medizinischen Lehrbücher entstanden ist – und stark polarisiert. Was lässt sich über zirkulierende Spike-Proteine ​​plausibel sagen, und wo beginnt die Spekulation?

[Werbung in eigener Sache] Christian Burghardt ist Facharzt für Allgemeinmedizin und Gründer von Mitocare.                          
 
 🎙️ Mehr zu CoreCheck: https://www.corecheck.ch                          
 
 In dieser Folge spricht Rolf Duda mit Christian Burghardt (Facharzt für Allgemeinmedizin & Gründer von Mitocare) über die diskutierten Mechanismen rund um das Spike-Protein – und darüber, wie du als Hörer eine plausible Hypothese von einer vorschnellen Kausalität unterscheidest. Ohne politisches Lager.                          
 
 🎯 Worum es geht:                          
 🔬 Was mit dem Begriff „Spikeopathie" überhaupt gemeint ist                          
 🔬 Welche biologischen Mechanismen in der Diskussion stehen (Gefäße, Endothel, Mitochondrien)                          
 🔬 Warum die Frage „woher kommt es?“ so komplex ist                          
 🔬 Welche Rolle Diagnostik spielt – und wo ihre Grenzen liegen                          
 🔬 Was du selbst tun kannst: Eigenverantwortung und differenzierte Betrachtung                          
 🔬 Warum es laut den Hosts weder „Aluhut" noch „gibt's nicht" braucht                          
 
 🎬 Kapitel (vor Publish mit finalem Schnitt abgleichen):                          
 00:00 – Was ist „Spikeopathie“?                          
 03:00 – Warum ein Protein im Körper Wirkung entfaltet                          
 04:50 – Woher das Spike-Protein kommt                          
 07:00 – Diskutierte Mechanismen: Gerinnung, Gefäße, Endothel                          
 10:00 – Können sich Gefäße regenerieren?                          
 11:00 – Herzmuskel: was diskutiert wird                          
 13:30 – „Je mehr, desto schlechter“ – und die Frage, wie man es loswird                          
 14:00 – Woher kommt es? Mikrobiom, Epigenetik, Entgiftung                          
 17:00 – Drei Ebenen: gehabt / noch vorhanden / Eigenproduktion                          
 21:30 – Diagnostik je Ebene – und die Kosten                          
 26:00 – Diskutierte Ansätze: schulmedizinisch und funktionell                          
 28:00 – Der Appell: kompetente Begleitung statt Selbstdiagnose                          
 29:40 – Die 3 CoreChecks zum Mitnehmen                          
 31:40 – Abschluss & Aufruf                          
 
 🎙️ Über die Gäste:                          
 Christian Burghardt ist Facharzt für Allgemeinmedizin und Gründer von Mitocare. Rolf Duda (alias Peakwolf) ist Longevity-Experte und Biohacker.                          
 
 🌐 Mehr zu CoreCheck: https://www.corecheck.ch                         
 
 📧 Themenwünsche oder Erfahrungen? Schreiben Sie uns: info@corecheck.ch                
 
 ⚠️ Dies ist ein Meinungs-Podcast. Die Inhalte stellen keine medizinische Beratung, Diagnose oder Therapieempfehlung dar und ersetzen keinen Arztbesuch. Diese Folge ordnet eine Diskussion ein – sie ist keine Empfehlung und trifft keine politischen Aussagen. Bei gesundheitlichen Beschwerden bitte ärztlich abklären.

SPEAKER_01

Heute wird's heiß, denn wir reden über ein Wort, das in kaum einer medizinischen Datenbank auftaucht, dafür aber auf Telegram-Gruppen der Dauertrend ist. Wir reden heute über Spikopathie. Und bevor du jetzt abschaltest und denkst, wir sind jetzt Alu-Hutträger mit Arztabschluss, habe ich hier jemanden sitzen, der sich dieses Thema zum absoluten Spitzenthema gemacht hat und heute mit uns richtig tief in dieses Gebiet, muss man ja fast schon sagen, einsteigen wird. Christian, was ist Spikopathie überhaupt?

SPEAKER_00

Spikopathie ist im Endeffekt eine Problematik, die durch das Spike-Protein entsteht. Und die Spike-Protein hat ein Stachel und dieses Thema ist ja neu seit der letzten Pandemie. Und dieser Stachel ist in der Lage, in Zellen einzudringen, Rezeptoren zu aktivieren oder zu blockieren. Und deswegen ist Spikekopathie eine Erkrankung, die durch das Spike-Protein mit seinem Stachel im Körper ausgelöst wird.

SPEAKER_01

Okay, also ich glaube, wir wissen alle, worüber wir reden. Und die Frage ist ja, ist dieses Spike-Protein für uns pathologisch? Also kann es uns schaden, macht es krank? Ist es nur temporär da? Oder was ist denn wirklich das Problem? Und kann das eine ernste Erkrankung auslösen?

SPEAKER_00

Genau, also wichtig ist, das kann eine ernste Erkrankung auslösen. Und wir brauchen dringend eine Lösung für diese Spike-Proteine und ich hoffe, dass die bald entwickelt wird. Denn wenn man sehr viel von diesen Spike-Proteinen im Körper hat, dann hat man auch sehr viele Probleme. Deswegen haben wir auch durch die Impfung zum Beispiel versucht, Antikörper zu bilden, die das Spike-Protein binden können, weil dadurch ist es eben dann nicht mehr so schädlich. Also sowohl schulmedizinisch ist definitiv anerkannt, dass Spike Probleme bereitet, deswegen Impfung als Idee, die dann sozusagen gebaut worden ist, um Antikörper zu bilden, die diesen Spike-Stachel unschädlich machen. Und auch in der Alternativmedizin weiß man definitiv, dass Spike ein großes Problem ist. Und wir können es ja auch mittlerweile messen. Es gibt ja Labore, die in der Lage sind, Spike im Blut zu messen, die in der Lage sind, Spike in den Exosomen zu messen. Das sind kleine Fettkügelchen, wo das gespeichert ist und transportiert wird und Spike in Immunzellen zu messen, wo man auch gucken kann, hat es sich dann in Immunzellen festgesetzt und verändert es dann die Immunzellen.

SPEAKER_01

Okay, ich sehe schon, wo meine Aufgabe heute sein wird. Das ist natürlich ein Thema, mit dem kann ich mich fachlich nur sehr wenig identifizieren, obwohl ich mich da natürlich auch habe versucht, tief einzuarbeiten. Aber da ist man eben schnell raus und man ist natürlich auch schnell in der Aluhutträgerecke eingestampft, wenn man darüber redet. Also ich werde einfach versuchen, dein Ärzte kauderwelsch hier für normale Leute mal zusammenzufassen. Aber lass uns mal nochmal anfangen. Ich glaube, was es ist, ist klar. Du sagst, man kann es auch messen. Warum ist es denn überhaupt ein Problem?

SPEAKER_00

Das Spike-Protein hat halt, oder man muss da ein bisschen ausholen, Eiweiße sind für den Körper manchmal gut und manchmal schlecht. Es gibt ja Hunderttausende von verschiedenen Eiweißen. Und der Körper hat sich an bestimmte Eiweise adaptiert und eine andere Eiweise findet er nicht gut und baut dann eben Immunmechanismen auf, die zur Verteidigung gegen diese Eiweise dienen. Also es gibt dann einfach Immunreaktionen. Und das Spike-Protein ist leider ein Protein, das unsere Körper, das Immunsystem unseres Körpers als was Fremdes anerkennt und dann anfängt zu bekämpfen. Das heißt, es löst Immunantworten aus. Und es hat leider auch noch die Fähigkeit, per se toxisch zu wirken, indem es Rezeptoren aktiviert. Das heißt, es dockt in den Membranen der Zellen zum Beispiel an Rezeptoren an und aktiviert dann diese Rezeptoren und die machen dann einen Stoffwechselweg auf, den unser Körper so nicht braucht oder nicht haben möchte, weil zum Beispiel etwas überaktiviert wird oder weil etwas abgeschaltet wird. Das tut ja auch noch an verschiedenen Rezeptoren andocken. Das heißt, es kann ganz unterschiedliche Wirkungen auslösen.

SPEAKER_01

Okay, hier würde ich schon mal zusammenfassen, eine Sache, die du gesagt hast, die ganz interessant ist, ein Eiweiß, viele Menschen wissen ja nicht, was Eiweiße machen im Körper, kann also sowohl ein Baustoff sein für den Körper. Wir bestehen ja vor allem aus Lipiden, also aus Fetten und Eiweißen, aber ein Eiweiß kann auch ein Signalgeber sein und überträgt eine Information oder rüttelt halt an einem Rezeptor, damit der Körper oder die Zelle in dem Fall sich bestimmt verhält. Das ist das Erste, was ich festhalten würde. Das zweite ist, dass du sagst, das Spike ist einfach nicht natürlich, der Körper kennt es nicht und aktiviert eine Abwehr dagegen. Und allein das ist schon das erste Problem.

SPEAKER_00

Genau, das ist nicht natürlich, es ist neu. Seit der Pandemie ist es sozusagen neu eingeführt worden in unser Leben, in unserem Körper und er kennt es nicht und deswegen bekämpft er es schlicht und einfach. Okay, perfekt. Hat das jetzt jeder in sich? Mittlerweile würde ich sagen, dass ganz viele Menschen es in sich tragen, weil die Spike-Produktion in den letzten Jahren halt extrem zugenommen haben durch die ständigen wiederkehrenden Corona-Infektionen. Aber wir haben auch durch die Impfung natürlich Spike-Produktionen in unserem Körper ausgelöst, gewollt. Wir haben ja bewusst einen Impfstoff oder Impfstoffe gebaut, die in der Lage sind, Teile des Spike-Proteins nachzubilden. Und deswegen haben wir auch eben dementsprechend diese Spike-Proteine oder Teile davon produzieren können in unserem Körper. Und diese Spike-Proteine werden nicht unbedingt gebildet und sind danach gleich wieder weg. Das war so eine Vorstellung, dass man, wenn man die sozusagen neu bildet, dass der Körper die da relativ schnell abbaut. Aber es zeigt sich jetzt nach den letzten fünf Jahren, dass viele Menschen heute noch Spike-Proteine in sich tragen und es nachweisbar ist im Labor.

SPEAKER_01

Okay, also hier würde ich zusammenfassen, wir können sagen, dass so ziemlich jeder, egal ob jetzt durch Impfung oder Infektion, mittlerweile mal mit diesem Spike-Protein in Kontakt gekommen ist und es in sich trägt.

SPEAKER_00

Also vor allen Dingen bei uns in den westlichen Ländern werden ganz viele Leute mehr oder weniger Spike-Protein in sich tragen.

SPEAKER_01

Gut. Das würde ich auch mitgeben, zu sagen, okay, wir haben es jetzt alle in uns und jetzt gibt es ja viele Wissenschaftler und auch viele neue Erkenntnisse, wo man sagt, okay, das Spike-Protein ist jetzt vielleicht nicht das geilste für den Körper. Warum ist das ein Problem?

SPEAKER_00

Das Spike-Protein hat. Das Spike-Protein ist in der Lage, verschiedene Stoffwechselwege zu aktivieren, die nicht günstig für uns sind. Eines der bekanntesten Probleme ist zum Beispiel das Klotting. Also es kann dafür sorgen, dass Blutklumpen entstehen, dass Bestandteile des Blutes sich zu Klumpen zusammenfügen. Und das ist natürlich für die kleinen Gefäße ein großes Problem, weil die ganz kleinen Gefäße im Körper dann durch diese Klumpen verstopft werden können. Einmal schon mal ein Riesenthema. Spike Protein kann Rezeptoren aktivieren. Das kann zum Beispiel den ACE-Rezeptor im Körper aktivieren, der dann wiederum die Gefäße auch verengen kann. Das ist ein Thema. Spike Protein kann den Neurolipin-Rezeptor aktivieren.

SPEAKER_01

Hier würde ich dir auch nochmal reinspringen. Ich glaube, das ist schon ein Thema, wo die meisten Leute ja ein Problem nachher mit haben. Wenn das ein Thema wird für die Gesundheit, ist ja genau das, was du jetzt sagst, die Geschichte mit den Blutgefäßen. Und da spielt ja auch unser Endothel, also so ein bisschen diese isolierende Schicht, für die, die das nicht kennen, in den Blutgefäßen eine große Rolle. Warum ist das so?

SPEAKER_00

Dieses Endothel kann sich entzünden. Und wenn sich das entzünde, dann ist das ja noch ein höheres Risiko, dass zum Beispiel das Gefäß sich verengt, dass das Gefäß verklebt, dass Wunden im Gefäß entstehen und das macht zum einen das Gefäß löchrig. Es kann ein Liki-Wessel, ein löchriges Gefäß entstehen. Aber es kann eben auch wieder zu weiteren Verklumpungen kommen durch die Entzündung und per se ist Entzündung ja etwas, was kaputt macht. Und wir wollen ja keine kaputten Gefäße haben.

SPEAKER_01

Okay, also kann man sagen, dass eine der Hauptproblematiken von dem Spike-Protein jetzt mit unserer Blutbahn, wenn man so will, in Zusammenhang steht, dass einmal sorgt das für Verklumpung vom Blut. Es sorgt aber auch dafür, dass sich die Blutgefäße und vor allem dieses Endothel eben entzünden, verengen kann und dann eben natürlich noch enger und noch problematischer wird. Und diese beiden Sachen zusammengenommen, ist natürlich eine denkbar ungünstige Kombination.

SPEAKER_00

Genau, weil im Endeffekt dann weniger Blut in die Endstrombahnen des Körpers transportiert wird und damit die Zellen weniger Sauerstoff aufnehmen können und weniger gut versorgt werden können, auch mit Mikronährstoffen, weil das Blut ist ja ein Transportweg. Und wenn dann die Zelle am Ende weniger Blut abbekommt, bekommt sie weniger gute Stoffe, weniger Sauerstoff. Und gerade unsere Zellen brauchen ja ganz viel Sauerstoff, weil die Mitochondrien, unsere Kraftwerke, diesen Sauerstoff brauchen zum Atmen. Und das wird dann immer mehr eingeschränkt.

SPEAKER_01

Okay, das sehe ich auch. Wo ich mich ein bisschen damit beschäftigt habe, habe ich gesehen, dass das Endothel, also diese Schicht, um da nochmal ein bisschen zu bleiben, die kann sich ja auch nicht so richtig regenerieren. Das heißt, die vernarrt sozusagen ein bisschen von innen. Ist das richtig? Und sorgt dann für, also ich habe das so mir vorgestellt wie einen Gartenschlauch, wo ich dann überall reingeschnitten habe. Das heißt, er wird rau. Und wenn ich jetzt halt ein Wasser habe mit viel Kalk zum Beispiel, dass es viel eher daran kleben bleiben kann.

SPEAKER_00

Genau, das ist eben unterschiedlich. Also es gibt ja sogar Therapien, wo man absichtlich die Gefäßschicht verletzt, ja. Macht man zum Beispiel bei Verkalkungen. Da kann man absichtlich die Gefäßinnenschicht verletzen und dann sorgt der Körper mit einem Reparaturprozess, dass sich diese Gefäßschicht neu bildet und repariert wird und dann können zum Beispiel auch Verkalkungen oder Veränderungen an dem Gefäß repariert werden. Also die kann sich doch reparieren. Die kann sich auf jeden Fall reparieren. Also unser Körper kann eigentlich so gut wie alles reparieren. Nur wenn wir natürlich extrem viele Verletzungen haben, wenn wir eine sehr, sehr schwere Spikopathie haben und jeden Tag ständig die Gefäße wieder verletzt werden, dann übersteigt das irgendwann die Reparaturfähigkeit unseres Körpers. Er kann einfach das nicht mehr reparieren, weil es zu viel ist. Verstehe. Und dann klappt das nicht mehr so richtig. Und dann haben wir Stellen, die nicht repariert werden und dann können Gefäße natürlich Narben bilden. Oder sie können nicht mehr richtig repariert werden, sie können dauerentzündet bleiben. Das heißt, wir können eine ständige Gefäßentzündung bekommen und das ist nicht sexy.

SPEAKER_01

Steht das auch in Zusammenhang dann mit der Herzmuskelentzündung? Weil das ist was, wo ganz viele von meinen Bekannten, eben wenn die Nebenwirkungen oder Probleme gekriegt haben, die wirklich darunter gelitten haben.

SPEAKER_00

Genau, aber das geht noch weiter. Also, du kannst Gefäße haben, die sich entzünden, du kannst aber auch in tiefere Schichten kommen. Du kannst auch zum Beispiel dann Entzündungen im Herzmuskel selber bekommen, in den Muskelzellen. Also das sind verschiedene Ebenen und die sind alle möglich. Das ist einfach eine Frage der Menge an Spike, die sozusagen ein Mensch abbekommt. Und auch beim Herzen gibt es ja dann die Myokathitis, die Endothelitis, also verschiedene einfach Strukturen, die dann eben Herz geschädigt werden. Und je nachdem, wie viel Spike ich habe, wie gut mein Immunsystem ist, ob ich proinflammatorisch aufgestellt bin oder eher antiinflammisch, wie ich mich ernähre, also es hängt so viele Faktoren ab, kriege ich dann eben, wenn ich Pech habe, so eine Entzündung zum Beispiel am Herzen.

SPEAKER_01

Ja, was ich da ganz erschreckend fand, als ich mich damit ein bisschen versucht habe einzulesen, man spricht ja immer von Herz-Muskelentzündung und eine Entzündung ist für mich was, das kannst du mal haben, das geht dann auch wieder weg und dann ist gut. Aber das ist ja beim Herz so nicht ganz richtig. Also so wie ich das gesehen habe, geht dein Herz einfach kaputt und das bleibt nachher kaputt. Das können wir gewisse Sachen, sagen wir mal, regenerieren und reparieren, aber diese Herz-Muskelentzündung sorgt dafür, dass dein Herz danach einfach schwächer ist, dauerhaft.

SPEAKER_00

Genau, ist möglich, aber es ist nicht gesetzt. Du kannst davon ausgehen, dass fast alles in deinem Körper sich unter bestimmten Voraussetzungen reparieren und regenerieren kann. Man hat es ja inzwischen sogar schon für Nerven nachgewiesen, dass es möglich ist, Nerven zu reparieren und regenerieren, was man vor 20, 30 Jahren noch sagt, ist unmöglich. Also es hangt von vielen Faktoren ab, die jetzt zu viel sind, darüber zu sprechen. Aber grundsätzlich gilt, wenn so eine Entzündung chronisch bleibt, also wenn sie ständig am Laufen bleibt, wenn man es nicht schafft, sie zu unterbrechen, dann passiert genau das, was du sagst. Dann haben wir ständig Zerstörung durch Entzündung im Herzmuskel zum Beispiel, der dann nicht repariert wird und das führt zu einer vorschnellen Alterung im Endeffekt dann des Herzmuskels. Und das ist dann richtig problematisch für die Gesundheit und auch mit einer verkürzten Lebenserwartung kann man davon ausgehen, dass die dann verkürzt ist.

SPEAKER_01

Okay, also wir haben jetzt gelernt, Spike ist nicht gut. Je mehr Spike ich habe, desto schlechter ist das für mich. Und jetzt müsste ja mein größtes Interesse sein, das rauszukriegen oder wegzukriegen.

SPEAKER_00

Genau, also die Idee wäre, das dann natürlich wieder abzutransportieren, das loszuwerden und die Nachproduktion zu unterbrechen. Also man muss halt erstmal rausfinden, woher kommt das Spike? Habe ich tatsächlich noch Viren in mir, die das produzieren? Habe ich das Thema, dass es in die DNA integriert worden ist und meine eigenen Zellen produzieren es noch nach. Also ich muss versuchen zu klären, wer ist eigentlich der Produzent des Spikes. Wie kriege ich das raus? Das ist relativ schwierig. Also man muss zum Beispiel, muss sich das Mikrobiom anschauen. Sehr häufig tun die Darmbakterien zum Beispiel, wenn man so eine Spike-Infektion über den Darm zum Beispiel hatte, können die Darmbakterien befallen sein. Das heißt, ich habe dann Darmbakterien, die Spike produzieren, dann brauche ich eine Darmsanierung. Wenn ich es in meine Zellen integriert habe, dann habe ich das Thema Genetik, Epigenetik. Dann muss ich versuchen, die Epigenetik zu verändern. Die Zellen haben ja, wie gesagt, ihre eigene Genetik. Und dann muss ich schauen, dass ich die Zellen, die Spike produzieren, die Gene abschalte in den Zellen. Das kann man mit Hilfe von epigenetischen Maßnahmen wie Methylgruppengabe zum Beispiel machen. Das sind bestimmte Stoffe, die Gene ein- und ausschalten können. Und ja, wie bekommen wir es noch raus? Ganz schwierige Geschichte. Entgiftung natürlich hochfahren. Also es gibt ja viele Entgiftungsmechanismen auch für Spike. Und da gehört zum Beispiel dazu, Phospholipide, ganz viele gesunde Öle nehmen, ganz viele Phospholipide zu sich nehmen, die dann über Exosomen in der Lage sind, Spike aufzunehmen und abzutransportieren über Lebegalle. Es gibt Pflanzenstoffe, es gibt Pilze, Huya, zum Beispiel so ein Pilz. Es gibt auch sekundäre Pflanzenstoffe aus Löwenzahn zum Beispiel, die auch in der Lage sind, diese Spikes zu binden und abzutransportieren. Also die Hauptaufgabe ist, Bindemittel geben, um Spike loszuwerden. Oder zum Beispiel Enzyme, Enzyme wie Nattokinase, Bromolain, Papayin und andere sind auch in der Lage, dieses Spike auseinanderzunehmen, zu zerstören und dann kann man es auch loswerden.

SPEAKER_01

Okay, das ist für mich immer ein bisschen deprimierend. Also gerade so ein Thema und so eine Folge, weil ich glaube, ganz viele Leute da draußen, die haben ja irgendwelche Krankheiten oder Symptome entwickelt, die letzten Jahre, die vorher nicht da waren. Und jetzt ist das ja schon ein unglaublicher Leidensprozess, dass man überhaupt mal dahin kommt zu sagen, könnte das denn etwas mit diesem Spike-Protein zu tun haben? Und wenn ja, ist ja jetzt die Frage, wie, also wenn ich diesen Weg für mich gegangen bin und das Gefühl habe, da ist irgendwas in mir nicht in Ordnung. Zum Beispiel durch die Herzmuskelentzündung, durch ständige Entzündungen in Blutgefäßen, durch chronische Müdigkeit, durch Gehirn-, also wie heißt das, Neuroinflammation, also Gehirnentzündungen und Brainfuck. Also es kann einfach, sagen wir, diese Bandbreite an Symptomen, die ist ja schierendlos. So, und jetzt ist der Wunsch von vielen Leuten ja relativ einfach zu sagen, habe ich das? Also könnte die Ursache Spike sein? Und wenn ja, wie kriege ich raus? A, hast du gesagt, wie viel habe ich in mir? Je mehr, desto schlechter. Und B, wo kommt es denn her? Weil ich hätte jetzt gedacht, das ist einmal im Körper und ich kann es rausbringen, egal wie, erstmal und dann ist wieder gut. Aber was du gerade gesagt hast, macht ja neue Ebenen auf. Das heißt, du hast gesagt, meine Zelle kann es vielleicht weiterproduzieren. Vielleicht habe ich es im Darm, vielleicht habe ich eine Fabrik sozusagen in meinem Körper, die das jetzt dauerhaft produziert und mich dann natürlich in die Symptomen gefangen hält.

SPEAKER_00

Genau, du hast mehrere Ebenen, du hast die Ebene. Ist es einfach, also du musst dir immer erstmal fragen, habe ich die Symptome erst in den letzten fünf Jahren bekommen? Das heißt, war das schon vor Spike da oder war es erst nach Spike da? Wenn du eindeutig sagen kannst, es ist danach gekommen, dann ist es schon mal ein wichtiger Marker, um zu sagen, okay, ich gucke mir das genauer an. Dann gibt es das Problem, du hast Spike gehabt, das hat dich geschädigt, es ist aber nicht mehr da. Aber der Schaden ist geblieben. Wie da ist ein Mensch gekommen, hat auf dein Auto getreten, ist weitergelaufen. Problem weg, aber im Endeffekt, der Schaden am Auto ist da und du musst also diese Schäden eigentlich nur reparieren, damit es wieder besser geht. Das wäre noch die günstigste Variante. Und dann die dritte Ebene ist eben, du hast Dauerproduktion von Spike und dein Körper hat es doch gar nicht wegbekommen und du schädigst dich noch jeden Tag auch noch zusätzlich mit dem Spike. Und das musst du abklären lassen beim jemanden, der sich damit auskennt, musst rausfinden, habe ich es überhaupt gehabt, habe ich Antikörpergebilde dagegen, wie hoch sind die Antikörper, weil die Antikörper selber wieder in hohen Mengen schädlich sein können. Also habe ich noch eine Ursache durch eine Infektion überhaupt in meinem Körper? Habe ich nur die Schäden oder habe ich auch tatsächlich noch akut Spike oder zu hohe Antikörpertitter, die mich schädigen? Das sind so die Dinge, die als erstes getan werden müssen.

SPEAKER_01

Okay, das finde ich eine mega gute Zusammenfassung, gerade für so eine Einstiegsfolge zu diesem Thema. Kann man das so isoliert stehen lassen oder gibt es was, wo du sagst, da müssen wir unbedingt auch noch drüber reden? Für jemanden, der jetzt neu reinkommt. Also mir ist ja klar, das Ding ist halt unendlich komplex, das sehen wir gerade, aber du hast das ja schön zusammengefasst in diesen drei Ebenen. Habe ich es gehabt, ist es noch da oder produziere ich es sogar weiter? Das sind für mich klare Cluster. Und da können wir jetzt gleich, könnten wir zum Beispiel eingehen, was kann ich denn bei ABC jeweils tun?

SPEAKER_00

Ja, man muss sich oder ich glaube, man muss beim Thema Spike müssten wir nochmal über die Symptome reden, weil viele ja gar nicht mit Klaren sind, wie komplex das ist. Also du hast kurz darauf auch daran angesprochen, Spike ist eigentlich ein Chameleon. Das heißt, Spike kann alles mögliche machen. Wichtig ist zu wissen, Spike kann dir den kompletten Darm zerschießen. Das heißt, Darmenthemen sind ein wichtiges Thema. Spike kann Neuroinflammation machen. Also wenn du in den letzten Jahren angefangen hast, Angst zu kriegen, Depressionen zu bekommen, Brainfork, Konzentrationsstörung, das kann alles Spike sein. Spike schädigt auch die Mitochondrien. Wir sollten uns mal mit dem Müdigkeitsthema da auch unbedingt auseinandersetzen, wenn die Leute müde, schlapp sind. Spike macht Immunstörung. Das heißt, Spike kann das Immunsystem ausschalten, weil es die Mitochondrien ausschalten kann. Das heißt, wir können infektionsanfällig werden. Spike kann aber auch umgekehrt das Immunsystem hochfahren. Das heißt, du kannst Autoimmunerkrankungen kriegen. Spike kann die Sauerstoffversorgung runterfahren. Sauerstoffversorgung runter heißt keinen Sauerstoff mehr, die Mitochondrien, keine Mitochondrien-Funktion mehr, kein Sauerstoff, kann dafür sorgen, dass deine Zelle Vergärung anfängt, dass du übersäuerst, dass du sehr viel Laktat bildest. Das kann im schlimmsten Fall irgendwann auch dazu führen, dass Krebserkrankungen entstehen. Also Spike hat praktisch so viele Möglichkeiten, dass eigentlich heutzutage ich fast sagen würde, man sollte das einmal, wenn man da mal betroffen war oder das Gefühl hat, das hat sich was verändert, dass man das wirklich einmal anschauen lässt.

SPEAKER_01

Ja, also im Prinzip, ich fand das, was du eben gesagt hast, schön, weil ich sehe ja diese Problematik und das ist ja das, was für mich oder wahrscheinlich auch für viele Leute, die sich das angucken, so frustrierend ist. Man sieht, okay, das könnte daran liegen, aber das Buffet, was dann passieren kann, ist endlos groß. Ja, also fand ich deinen Ansatz jetzt gut, zu sagen, okay, ich habe irgendwas, was vor fünf Jahren nicht da war, also besteht eine hohe Wahrscheinlichkeit, dass das damit zu tun haben könnte. Und dann kann ich ja jetzt in die nähere Einordnung einsteigen. Das heißt, ich kann genau das, was du gesagt hast, machen. Ich kann sagen, habe ich es gehabt, es ist weg, aber ich habe noch den Schaden. Das ist jetzt das Erste. Ich kann sagen, ich habe es gehabt und habe es sogar immer noch plus den Schaden, da muss ich es einfach rauskriegen. Oder ich habe die schlimmste Stufe, Nummer drei, ich produziere sogar noch immer weiter. Und was wäre denn jetzt für jeweilige Stufen ein Ansatz, wo man relativ gut mit starten könnte?

SPEAKER_00

Also wenn ich die erste Stufe habe, ich habe sozusagen mal eine Erkrankung gehabt. Und es ist eigentlich schlimm. Was war die erste Stufe?

SPEAKER_01

Also ich habe eine Erkrankung gehabt und jetzt habe ich nur noch den Schaden. Spike ist raus, ich habe noch Schaden.

SPEAKER_00

Spike ist raus, ich habe noch Schaden. Die zweite war dann, Spike ist noch da und die dritte ist, ich produziere sogar selber. Also diese erste Stufe, Spike war da und ich habe noch den Schaden, ist eher die einfachste, weil dann können wir einfach tatsächlich mit Hilfe von funktionellen Medizintests können wir nachschauen. Das heißt, wir würden uns klassisch anschauen, wie sieht es aus mit den Zellmembranen, sind die oxidiert? Habe ich eine Übersäuerung? Habe ich Schäden an den Mitochondrien? Sind meine Gefäße verklumpt? Also habe ich Störungen in der Zirkulation von Blut, Duretungsstörungen. Das wären so diese Tests, die man dann macht. Und das kann man sehr gut mit Blutuntersuchungen und mit ein paar technischen Untersuchungen lösen.

SPEAKER_01

Die Leute fragen immer, Was das kostet, wo liegen wir da?

SPEAKER_00

Da liegst du ungefähr bei 500 Euro, würde ich sagen, für verlässliche Tests, damit wir das abklären kann. Ungefähr 150 Euro für technische Untersuchungen und so 350 Euro, 400 Euro für die Blutuntersuchungen.

SPEAKER_01

Also das wäre jetzt, ja, wenn wir von der Stufe reden, die absolute Minibasis, wo ich sage, ich habe irgendwas, wo gerade komisch ist die letzten fünf Jahre, dann sollte ich das ja schon mal tun. Und selbst da bin ich schon 500 Steine los.

SPEAKER_00

Da bist schon 500 Steine los, weil es eben so vielfältige Schäden sein kann. Es ist leider nicht ein Schaden, sondern es sind so viele verschiedene. Und da muss man dann screenen und das kostet leider so um die 500 Euro.

SPEAKER_01

Okay, gehen wir weiter auf die zweite Ebene. Wo bin ich da? Jetzt zeigen diese Untersuchungen mir. Du hast es nicht nur gehabt, mein Freund, sondern das ist immer noch in deinem Körper drin.

SPEAKER_00

Genau, dann sind wir auf der Ebene, wir müssen jetzt auch Spike messen noch. Das kostet nochmal extra Geld und dann müssen wir uns auch überlegen, wie wir das Spike entbälen, wie wir es loswerden. Das heißt, wir müssen Clearance von Spike mit einbauen. Und dann sind wir natürlich auch bei dem Thema Entgiftung. Da müssen wir die Entgiftungssysteme mitmessen. Und das kostet dann schon mal ein bisschen mehr. Dann sind wir schon wieder bei ungefähr 800 bis 1000 Euro Kosten. Und dann sind wir aber leider auch bei der Therapie bei einer ganz anderen Problematik von den Kosten her. Wir müssen dann eventuell Blutwäsche betreiben. Im Worst Case muss man es rauswaschen. Das ist auch umstrittene Therapie, aber durchaus sinnvoller in so einem Bereich. Ich habe einige Patienten, die da wahnsinnig von profitiert haben. Es gibt auch andere, wo er nicht davon profitiert, aber das ist wieder komplex. Auf jeden Fall müssen wir dann die Spikes loswerden. Damit kommen wir in ein nächstes Stadion der Therapie und Untersuchung mit leider erhöhten Kosten.

SPEAKER_01

Genau, aber wir sind jetzt hier bei, ich will gerne erstmal einfach diese Feststellung machen, die Therapie, da können wir hinten raus nochmal reingehen. Aber allein das festzustellen, dort zu sein und sicher zu sein, sind wir ja auch schon mal mindestens bei einem Tausender dann.

SPEAKER_00

Dann sind wir ungefähr bei Tausender, genau. Und die dritte Variante, wenn wir jetzt sagen, okay, wir produzieren das Ganze noch, dann bist du mal schnell 1500 bis 2000 Euro los in der Diagnostik, um da wirklich sicher zu sein.

SPEAKER_01

Okay, das ist schon mal eine Riesenhausnummer, weil ja ganz viele Leute, die eben betroffen sind, jetzt schon Probleme haben, überhaupt so einen finanziellen Impact eigentlich zu verkraften oder zu bewerkstelligen und dann haben sie ja noch nichts geändert. Jetzt weißt du einfach nur, dass es so ist.

SPEAKER_00

Ja, leider sind halt ganz viele krank, sind zu Hause, sind auch Teil of the Bed legrig, haben Chronic-Fatigue-Syndrom, haben MECFS sozusagen und kommen gar nicht mehr vom Fleck, haben ihre Arbeit schon ein, zwei, drei Jahre aufgegeben, leben von dem, was sie erspart haben, oder von Sozialhilfe oder von Verwandtschaften. Ja, für die ist das eine Riesenherausforderung. Und da finde ich, muss die Gesellschaft endlich reagieren. Wir brauchen endlich vernünftige Programme von der Regierung, die es diesen Menschen ermöglicht, in die Diagnostik zu gehen und eben nicht nur in die schulmedizinische Diagnostik zu gehen, sondern auch in die funktionell medizinische Diagnostik anzuerkennen, dass man Spike messen kann, anzuerkennen, dass es Schäden an den Mitochonderen gibt oder dass es Schäden im Mikrobiom gibt, weil oft wird das ja einfach so verniedlicht als funktionelle Medizin, die eigentlich sinnfrei ist, aber das ist es nicht.

SPEAKER_01

Ja, da wollte ich jetzt ein bisschen drauf hinaus, weil das ist ja unsere erste Folge gewesen, einfach der Sinn der funktionellen Medizin. Mit einem normalen Ansatz der Schulmedizin wirst du das gar nicht rausfinden. Jetzt bist du schon in der funktionellen Medizin, wo ja das nächste Problem für die Leute kommt, überhaupt jemanden zu finden, der davon Ahnung hat und das mit denen macht. Und dann noch das dritte, eben, was wir gerade besprochen haben, diese Kosten zu tragen. Und hinten raus wird das Problem ja noch viel größer, weil die Therapie, wie du sagst, die kostet ja nochmal Unmengen Geld. Und das ist ja das, wo viele, viele Leute sich gerade ganz verloren fühlen und auch nach, ich sag mal, alternativen Ansätzen suchen, die es aber ja irgendwie gar nicht gibt. Oder gibt es da etwas?

SPEAKER_00

Doch, es gibt ganz viele alternative Ansätze. Es gibt sogar ganz viele schulmedizinische Ansätze. Also Klassiker, schulmedizinisch, um das kurz zu sagen, wenn Patienten zum Beispiel eine Mastzellaktivierung haben über Spike-Proteine, dann kann man ihm Mastzellstabilisierende Medikamente geben. Also klassisch-schulmedizinisch. Oder Herzrhythmusstörungen kann ich mit Beta-Blocker behandeln. Oder Probleme mit dem Bluthochdruck, wenn ich ACE-Rezeptorstörungen haben, gibt es Medikamente, die da auch eingreifen können. Also wir haben erstmal ein gutes Portfolio, auch beim Klotting Aspirin zum Beispiel, wo wir schulmedizinisch arbeiten können.

SPEAKER_01

Ja, aber wenn ich ja trotzdem jetzt weiter Spike produziere, so wie ich das verstanden habe, dann wäre das ja jetzt eine Dauermedikation. Ich muss ja die Ursache, eben die Fabrik, die das bei meinem Körper macht, erstmal abschalten.

SPEAKER_00

Genau, also ich muss auch auf jeden Fall sollte man wissen, man gibt schulmedizinisch, kann man was tun und die Krankenkasse zahlt es auch. Dann geht man allerdings tatsächlich in die funktionelle Medizin, weil irgendwo die Schulmedizin dann leider aufhört und in der funktionellen Medizin gibt es dann auch noch diagnostische und therapeutische Optionen. Und dann sind wir dann halt ganz häufig bei Ernährungsumstellung. Da sind wir dann beim Thema Supplemente, ja, die dann auch immer, heißt immer, Supplemente helfen nichts doch. Wenn man sie richtig einsetzt, helfen sie sehr viel. Dann sind wir also bei dem Thema. Und dann sind wir natürlich auch noch bei technischen Hilfsmitteln. Also im Worst Case hatte ich schon erwähnt, braucht man eben so fantastische Sachen wie Blutwäschen, die das rausholen können. Man braucht Wasserplasma-Anwendungen zum Beispiel. Man braucht Infusionen. Es gibt viele Optionen, mit denen man dann arbeiten kann. IHT oder wie sie alle heißen.

SPEAKER_01

Okay, Christian, das ist für mich ziemlich harter Tobak, weil ich dort das Gefühl habe, das ist eben so ein Morloch, was man jetzt aufgemacht hat, wo es gar keinen Lichtblick am Ende des Tunnels gibt. Was würdest du denn jetzt jemand empfehlen, der glaubt, davon betroffen zu sein?

SPEAKER_00

Also erstmal die gute Nachricht, es gibt Lösungsmöglichkeiten. Man muss mit dieser Erkrankung nicht sein Lebenslang leben, sondern man kann sich sozusagen an einen kompetenten Therapeuten wenden und es gibt Lösungsmöglichkeiten. Es gibt mittlerweile auch sehr gute Bücher zu dem Thema, die man sich durchlesen kann, damit man dann auch Vertrauen in diese Ärzte bekommt. Und dann ist es wichtig, Spikopathie ist eine so schwere Problematik, dass man wirklich das auch nicht zu Hause macht, nicht aus YouTube, Instagram, weil da gibt es ganz viel Unsinn, sondern dass man sich einen kompetenten Therapeuten holt, der das dann betreut und dann wirklich auch, wenn es auch nur die Minimaldiagnostik ist, in die investiert und sich zumindest mal die Dinge, die die Kasse bezahlt, auch bezahlen lässt, die Therapieoptionen nutzt und dann versucht auch in diese alternative Therapie reinzugehen, wenn es auch am Anfang mit kleinen Schritten ist und dann einfach therapeutisch zu beginnen. Das kann ein, zwei, drei Jahre dauern, bis das sich verbessert hat, aber es ist möglich, diese Erkrankung, dieses Chronikfatig, dieses Long-Covid, dieses PostwAC, es ist möglich, das zu behandeln. Und das, glaube ich, ist die wichtigste Aussage heute, weil eben viele glauben, dass das gar nicht geht, dass diese Behandlungen nicht möglich sind und deswegen völlig verzweifelt ist. Und das ist das, was ich eigentlich heute mitgeben will mit der Folge. Nein, ihr müsst nicht verzweifelt sein, es gibt Optionen. Nutzt die Optionen.

SPEAKER_01

Sehr gut. Ich glaube, das war genug Input für den man erstmal verdauen muss. Also für die eigene Psyche auch. Was sind unsere drei Core-Checks, die wir den Leuten mitgeben?

SPEAKER_00

Corecheck Nummer eins, Spikopathie ist kein Aluhut-Problem, sondern ist ein reales Problem, dem man sich stellen muss und das man auch in den nächsten Jahren auf den Schirm haben muss, weil Corona-Infektionen einfach da sind. Es gibt keine Lösung aktuell, die weiteren Corona-Infektionen, die man in seinem Leben vielleicht einmal bekommt, wieder zu verhindern. Das heißt, wir müssen uns mit dem Thema Spike auseinandersetzen.

SPEAKER_01

Mein Corecheck Nummer zwei nach der Unterhaltung ist, es gibt Lichtblick, also es gibt Möglichkeiten, Dinge zu lösen, aber es bedarf einem ganz hohen Maß an Eigenverantwortung und auch einer, ich würde mal sagen, differenzierten Betrachtungsweise, dass man wirklich schaut, wo will ich denn dort tiefer reinsteigen und wo bin ich auch bereit und wo kann ich mir leisten, überhaupt in die Diagnostik zu gehen.

SPEAKER_00

Mein Projekt Nummer drei ist: Hört auf, euch in eine bestimmte Ecke stellen zu lassen oder geht nicht in diese Ecken. Seid nicht einfach Aluho-Träger, Verschwörer, die immer nur glauben, dass das alles böse ist und dass alles nur dazu da ist, euch zu schädigen und dass das alles geplant ist und diesen ganzen Nonsens. Und stellt euch aber auch nicht in die Ecke der Schulmedizin, die einfach manchmal so tut, als ob das alles nicht wirklich problematisch ist und ob dass man da auch nichts tun kann und dass es in die psychische Ecke stellt, sondern fangt endlich an, euch das Beste aus allen Welten zu holen. Gerade Spike und Spikeopathie ist ein Paradebeispiel, dass man, wenn man in den Extremen denkt, dass man da immer falsch ist, sowohl extrem schulmedizinisch ist man falsch aufgestellt bei Spikopathie als auch extrem aluhutmäßig ist man falsch aufgestellt. Holt euch das Beste aus allen Welten und fangt an, bei dieser Thematik wirklich selbstständig zu denken.

SPEAKER_01

Ich danke euch fürs Zuhören und bin ein bisschen platt, nachdem wir hier in den Kaninchenbau eingestiegen sind, weil ich einfach sehe, wie unglaublich vielfältig das Thema ist. Und darum glaube ich, da hilft nur Eigenrecherche und bin mir ziemlich sicher, wir werden in den nächsten Folgen nochmal darauf zurückkommen. Auch hier wieder eure Aufruf oder der Aufruf an euch. Schreibt uns in die Kommentare, wo habt ihr gute Erfahrungen gemacht, wo vielleicht nicht. Wo gibt es Fragen, die noch unklar sind? Und wir werden dann schauen, wie wir das in den nächsten Folgen aufgreifen. Dank dir, Christian. Danke, Rolf. Hat Spaß gemacht.